Die Partie begann ausgeglichen. Die HSG bekam anfänglich zu viele einfache Tore, die daraus resultierten, dass die Lücken in der Abwehr nicht richtig zugestellt und zugeschoben wurden. Der Rückraum der Eintracht hatte in dieser Phase leichtes Spiel. In der zweiten Phase der 1. Halbzeit wandelte sich das Spielgeschehen. Die MainHanbdaller bekamen die Rückraumschützen durchfrüheres und aggressiveres Heraustreten besser unter Kontrolle. Auch das Zusammenspiel der Frankfurter wurde durch besseres Verschieben erschwert. Die Männer der HSG kamen nun ins schnelle Spiel, sodass auch ein[1]fache Tore erzielt werden konnten. Im Angriffsspiel zirkulierte der Ball, sodass Tor um Tor herausgespielt und ein komfortabler Vorsprung von sieben Toren bis zur Halbzeit erspielt werden konnte. In der zweiten Halbzeit knüpfte das Team von Gogo Angelov genau an dem Punkt an, an dem es in der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Ab der 40. Minute schien es, als hätte man der Mannschaft den Stecker gezogen. Es lief nichts mehr. Die Nahtstellen wurden nicht mehr angelaufen, es gelang nicht mehr die Abwehr der Frankfurter auseinanderzuziehen, und wenn man einen freien Wurf auf das Tor der Gäste herausgespielt hatte, fand dieser den Weg nicht ins Tor. In der Abwehr ein ähnliches Bild. Man schaffte es aber, sich über die Ziellinie zu retten und zwei Punkte in Kelsterbach zu behalten. Die HSG MainHandball zeigte auch in diesem Spiel phasenweise, dass sie in der Lage ist guten Handball zu spielen, und dass großes Potential in der Mannschaft steckt.