Nach dem Sieg in dem vorherigen Spiel gegen die TSG Eddersheim wollten die E-Mädchen der HSG gegen Hattersheim ihre Hinspielniederlage wett machen. Dort hatten die Kids zwar mit einem Tor gewonnen, aber durch den Multiplikator der Torschützen verloren. Bis auf Amilia Lamkhadam waren alle Spielerinnen noch einmal mit dabei und die Chance für ein gutes Spiel also gegeben. In der 1. Halbzeit, im 2 x 3 gegen 3 begannen die jungen Damen vor allem in der Abwehr stark. Die Hattersheimerinnen wurden noch in deren Abwehrhälfte am Abspiel gut gehindert und brachten den Ball nur unter Schwierigkeiten in den Angriff. Eila Böhm konnte auch die Führung erzielen, aber nicht nachlegen. Auch die mit ihr spielenden Angreiferinnen trafen das Tor nicht oder warfen zu schwach, so dass die Hattersheimer Torfrau den Ball halten konnte. Auf MainHandballseite stand zuerst Aileen Kiedrowski im Tor, die versuchte die ihrer Mannschaft den Rücken zu stärken. Leider gelangen dann den Gastgeberinnen vier Tore in Folge. Nach einer Auszeit und mehreren Angriff-Abwehrwechseln erzielte Anastasja Obradovic gleich ein Tor und brachte die Mannschaft wieder ins Spiel. Mit einem 4:2 ging es in die Pause. In der 2. Halbzeit im 6 gegen 6 wechselte Aileen Kiedrowski ins Feld, um sich auch am Tore werfen zu beteiligen. Dies gelang ihr tatsächlich vom Anstoss an direkt. Somit schien alles in die richtige Richtung zu laufen. Eila Böhm erzielte dann den Ausgleich. In der Abwehr agierten die Mädels sehr fair und konnten die Gegnerinnen zu einigen Zeitfehlern verleiten. Wie schon in den letzten Spielen war es der Angriff, der einfach nicht durchschlagskräftig genug war und zu zaghaft agierte. Bis zu Mitte der 2. Halbzeit war noch alles drin. Allerdings hatten die Gastgeberinnen bereits fünf verschiedene Torschützen, wogegen es den MainHandballerinnen nicht gelang über drei Werferinnen zu kommen. Im Schlussviertel schalteten dann die Hattersheimerinnen schneller von Abwehr in den Angriff und konnten noch einige Überlaufangriffe erfolgreich abschließen. Schade, wie schon so oft, war da mehr drin. Über die Runde gesehen hätten deutlich mehr als 2 Spiele gewonnen werden können. Nach den Osterferien wechselt der größte Teil der Mannschaft dann in die w. D-Jgd..
Es spielten: Aileen Kiedrowski (Tor/Feld/1), Anastasija Obradovic (Tor/Feld/1), Marleen Lauterbach, Hannah Schmidt, Aela Muzaqi, Carolina Kopp, Eila Böhm (3), Marija Suton, Glorija Suton, Diana Shyti, Leni Reiche.